Das Tarot und Ich

Meine Tarot-Geschichte

Ich war ungefähr 10 als ich das erste Mal ein Tarotdeck in den Händen hielt. Meine Mutter kaufte zu der Zeit regelmäßig eine Esoterik-Zeitschrift und dieses Mal war eine Sonderedition der 22 Großen Arkana, mit Starterheft enthalten. Diese Karten besitze ich heute noch und es sind mir auch die liebsten. Es sind große Karten, mit goldenem Rand und die Abbildungen sind von Salvador Dalí gemalt. Sie waren mir treue Begleiter in all den Jahren und meine Aussagen sind auch heute noch mit diesen Karten am treffsichersten, weil irgendwie mit diesen Karten mein Verständnis für das was die Karten ausdrücken wollen am größten ist.
Nach dem ich mich damals eingearbeitet hatte, hab ich die Karten auch immer mit zur Schule genommen, selbst, als ich mein Abitur gemacht habe (oder gerade dann ;), denn als Teenager ist das ganze ja am interessantesten). Relativ schnell hatte ich mir auf den jeweiligen Schulen einen Namen als treffsichere Wahrsagerin gemacht; es ging so weit, dass sogar unsere Lehrer zu mir kamen. In den Pausen, standen die Leute bei mir Schlange. Ich gebe zu, es hat Spaß gemacht und es hat meinem Selbstbewusstsein ungemein gut getan.
Während meines Abiturs habe ich dann auch angefangen mich intensiver mit anderen Themen der Esoterik zu beschäftigen, was den Effekt hatte dass mein Feingefühl noch verstärkt wurde.
Mittlerweile, nach 18 Jahren Erfahrung, geht einem die Interpretation von (den eigenen) Tarotkarten ganz leicht von der Hand, bzw. von den Lippen. Leider ist es alles ein wenig in den Hintergrund gerutscht als ich mein Studium begonnen habe, und auch wenn ich nach wie vor regelmäßig die Karten lege, weil ich auch hier einige "Kunden" habe, könnte es für meinen Geschmack etwas mehr sein.

Mein Bezug zu den Karten

Für mich sind die Karten eine Sprache, ich schreibe den Karten selber keine Fähigkeiten zu, die Zukunft oder andere Menschen Seele lesen zu können. Nein, ich bin der Meinung, die Karten können nur das widerspiegeln was meine Seele schon weiss, sie sind eine Sprache in der meine Seele sich ausdrückt damit mein Kopf es erfassen und mein Mund es an den Fragenden weitergeben kann. D.h. ich schreibe meiner Seele die Fähigkeiten zu etwas zu erspüren. Theoretisch könnte man also dieselbe Arbeit ohne Karten machen, es ist jedoch einfacher, weil so die Energien in eine lesbare Form kanalisiert werden.

Meine Philosophie

Sie wollen ein Problem lösen, ich möchte Ihren Horizont erweitern.

In der Arbeit mit Menschen ist es wichtig sich dessen bewusst zu sein, was man bei dem Gegenüber, dass ein gewisses Anliegen hat, lostreten kann. Es geht nicht darum zu beweisen wie gut man ist, oder wie treffsicher man Ereignisse voraussagen kann. Das Bewusstsein, dass ein mögliches Ereignis oder Gefühlsausprägungen, durch das Wissen dieser Möglichkeit ihre Eintrittswahrscheinlichkeit erhöhen, ist wichtig. So ist, z.B. eines meiner Prinzipien, nicht im Klartext weiterzugeben, wenn die Karten einen schlimmen Unfall vorhersagen.
Denn es besteht zwar momentan eine große Wahrscheinlichkeit für das Ereignis, es ist jedoch noch nicht fest, solange es nicht eingetreten ist. Es wäre also meine Aufgabe, die Umstände herauszufinden und Dich, meinen Kunden, vor diesen zu warnen, um Dir so eine Chance zu geben diesem Schicksal zu entgehen. Würde ich Dich darauf hinweisen, dass ein Unfall bevorsteht, würdest Du möglicherweise durch dieses Wissen das tragische Ereignis noch herbeiführen. Dies ist unter allen Umständen zu vermeiden.
Die oberste Devise lautet also Fingerspitzengefühl.
Es geht darum Dich zu beraten, nicht Dir eine mögliche Realität vor den Latz zu knallen und Dich mit allen Deinen Unsicherheiten alleine zurückzulassen.

Die Beratung mit dem Tarot

Ich biete zwei Möglichkeiten der Beratung mit Tarotkarten:

  • divinatorisches Kartenlegen
  • meditative Lösungsfindung

Das divinatorische Kartenlegen, ist das allgemein bekannte Verfahren. Wir vereinbaren ein Termin, und Du kannst mir Fragen stellen, die wir mit Hilfe der Karten beantworten. Es handelt sich um das typische Kartenlegen.

Die meditative Lösungsfindung ist eine etwas andere Herangehensweise. Hierbei handelt es sich, wie der Name schon andeutet, mehr um eine Meditation, die mit Hilfe der Karten durchgeführt wird. Hiermit können eine oder mehrere Thematiken behandelt werden, die jeweils durch eine Karte, die Du wählst, repräsentiert wird. Gemeinsam erarbeiten wir dann Deinen Weg zur Lösung.

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